Projektvorstellungen
Schulen und Freizeiteinrichtungen, die Projekte zum Thema Kochen und Ernährung machen, bekommen auf der Legumi-Website die Möglichkeit, ihre Projekte vorzustellen. Schicken Sie uns alles, was Ihnen zum Projekt wichtig erscheint, das können beispielsweise Texte, Fotos, Rezepte, Musik, Videoclips und so weiter sein. Wir werden dies, wenn möglich, veröffentlichen.
Vom Fisch zum Stäbchen
Bericht über das Projekt der 10c: Fischstäbchen gehören zu den meist gegessenen Fischprodukten der Welt. Aus diesem Grund und weil Bremerhaven bei deren Produktion auch eine wichtige Rolle spielt, haben wir dieses Thema in drei Etappen behandelt:
1. Besuch der Ausstellung ,,Fischstäbchen“
im Deutschen Schifffahrtsmuseum
Wir, die 10c, besuchten am 15.9.06 im Deutschen Schifffahrtsmuseum eine Ausstellung zum Thema ,,Fischstäbchen“. Dort erfuhren wir viele interessante Informationen über das meistgegessene, beliebteste Fischprodukt, z.B. welche Fischarten hierfür am geeignetsten sind oder wie der Fisch gefangen wird.
Am Ende durften wir den Gestalter der Ausstellung sprechen. Herr Dr. Heidbrink beantwortete unsere Fragen rund um das Thema ,,Fischstäbchen“.
2. Erkundung von Frozen Fish International
mit Führung von Mike Golhar
Am 22.9.06 besuchten wir die Firma Frozen Fish International. Hier werden unter anderem auch Fischstäbchen hergestellt.Frozen Fish International gehört zu den wichtigsten Arbeitsgebern in Bremerhaven.Nachdem wir uns aus hygienischen Gründen mit Kitteln, Sicherheitsschuhen und Haarnetzen eingekleidet hatten und nachdem uns etwas über den Betrieb erzählt wurde, führte Mike Golhar uns durch die Halle, in der nicht nur Fischstäbchen, sondern auch andere Fischprodukte hergestellt werden. Am Ende stellten wir viele Fragen, die Herr Golhar uns ausführlich beantwortete.Ein leckeres Fischessen, mit verschiedenen Tiefkühlfischprodukten von FFI, beendete die Erkundung.
3. Wir vergleichen:
Fabrikfischstäbchen gegen selbstgemachte Fischstäbchen
Am 10. November 2006 hatten wir in der Schulküche Fischstäbchen von Frozen Fish International gebraten. Dies klappte sehr gut und schmeckte allen.
Eine Woche später besorgte Herr Kleinschmidt uns frisches Filet vom Steinbeißer, vom Rotbarsch und vom Seelachs. Dieses Filet schnitten wir, und bereiteten die Fischstäbchen zum Braten vor. All dies taten wir so selbständig wie nur möglich.
Nachdem diese gebraten waren, aßen wir sie. Wir mussten alle die Feststellung machen, dass unsere selbstgemachten Fischstäbchen besser schmeckten als die am Fließband hergestellten.
Rezept für selbstgemachte Fischstäbchen
Zutaten für vier Personen :
- Fischfilet von: Steinbeißer oder vom Seelachs mindestens 700 Gramm
- eine frische Zitrone (kein Saft aus der Flasche!)
- Salz, Pfeffer
- mindestens 10 Esslöffel Mehl
- zwei Eier
- ca. 200 Gramm Semmelbrösel
- Sonnenblumenöl zum Braten
Zubereitung:
Es werden drei flache Schalen oder tiefe Teller benötigt. In einer kommt das Mehl, in die nächste die ganzen, verquirlten Eier mit etwas Salz und Pfeffer. In die nächste kommen die Semmelbrösel. Alles in genau dieser Reihenfolge bereitstellen.
Das Fischfilet zuallerst von allen Gräten befreien, wenn nötig eine Pinzette oder ähnliches verwenden. Dann auf Fischstäbchengröße zuschneiden. Vorsichtig mit etwas Zitrone säuern, dann leicht salzen. Die so vorbereiteten Filetstücke werden erst im Mehl gewendet, dann in den Eiern und zuletzt in den Semmelbröseln. Hierbei muss relativ zügig gearbeitet werden, da sonst die Panade verläuft. Nebenbei in einer Pfanne fingerhoch das Öl erhitzen. Die pfannenfertigen Fischstäbchen in das heiße Öl bei mittlerer Hitze goldbraun braten. Dies dauert knapp 8 Minuten, daher immer ein Auge auf die Pfanne haben. Man kann auch eine Friteuse verwenden. Hier reichen 180 Grad und 5 Minuten.Danach sind sie verzehrfertig.
Ein kleiner Tipp noch: Man sollte die Fischstäbchen zusammen mit mehreren zubereiten, da man dann schneller arbeiten kann.
Ein Bericht von: Jessica von Glahn, 10c
Heinrich-Heine-Gesamtschule
Hans-Böckler-Str. 30
27578 Bremerhaven
zuständiger Lehrer: Herr Bernd Kleinschmidt, Fachbereichsleiter: Arbeitslehre
Projekt des Schulzentrums Habenhausen
Als erste Projektteilnehmer der Legumi – Website stellen wir die Klassen 8C und 8D des Schulzentrums Habenhausen und ihre Arbeiten vor.
Die Schüler und Schülerinnen begleiteten die Entwicklung der Legumi – Website mit einem altersentsprechenden thematischen Einstieg.
Dazu wurde das Thema Ernährung aus unterschiedlichen Blickwickeln bearbeitet.
Die Jugendlichen brachten ihre themenbezogenen Interessen in das Projekt ein.
Dadurch gestaltete sich ein abwechslungsreicher und sehr kreativer Zugang.
Während eine Gruppe Jugendlicher viele gute Kochideen und Lieblingsrezepte für die Legumi- Website lieferte, beschäftigten sich andere beispielsweise mit Vor- und Nachteilen der Fastfoodernährung, interviewten einen Mitarbeiter einer bekannten Fastfoodkette, verglichen Geschmack und Qualität eines selber hergestellten Hamburgers mit einem Fastfoodhamburger und interviewten eine Ärztin zum Thema Magersucht. Wieder andere Jugendliche fanden interessante Kochbücher und schrieben ihre Meinung dazu. Aber auch Problemthemen wie Magersucht, Bulimie und auch fleischlose Ernährung wurden aufgegriffen und individuell bearbeitet. Künstlerisch interessierte Jugendliche illustrierten Nahrungsmittel zeichnerisch oder stellten die gemeinsamen Kochaktivitäten fotografisch dar.
Aus dem Projekt sind viele gute Ideen in die Entwicklung der Legumi - Website eingeflossen.
Einige der beschriebenen Beträge befinden sich jetzt schon auf der Legumi - Website, andere werden themenbezogen hinzukommen.
Wir danken den Lehrerinnen Frau Sohn, Frau Hampp, dem Lehrer Herrn Schell und den Schülerinnen und den Schülern der Klassen 8C und 8D des Schulzentrums Habenhausen für die gelungene Projektarbeit und für ihr Engagement.
Vor- und Nachteile von Fertiggerichten
Fertiggerichte sind bei vielen Menschen an der Tagesordnung.
Da die meisten Menschen arbeiten und nicht viel Zeit zum Kochen haben, kaufen sie sich Fertiggerichte.
Vorteile bei Fertiggerichten sind zum einen Zeitersparnis um schnell leckere Gerichte mit wenig Aufwand auf den Tisch zu bringen.
Fertiggerichte sind (manchmal) billiger als Einzelprodukte für ein selbst gemachtes Gericht, da der Bezug auf die Zutaten von der von der Saison unabhängig ist.
Rohprodukte sind meistens nicht in entsprechend kleinen Mengen erhältlich. Die Zusammensetzung der Produkte ist konstant, dass heißt die Zusatzstoffe haben immer die gleiche Menge. Beim Zubereiten von selbst gemachten Gerichten fallen Abfälle an, wie z. B. Schalen von Gemüse, dass ist bei Fertiggerichten nicht so. Früher wurde gesagt, dass Fertiggerichte nur Nachteile haben, weil nicht darauf geachtet wurde Vitamine, Ballaststoffe und Fette hinzu zu fügen. Erst seit 1990 wird so etwas dazugegeben um es gesünder zu machen.
Die Nachteile bei Fertiggerichten sind, dass manche Konservierungsarten den Anteil an Vitaminen verringern. Häufig werden Geschmacksverstärker eingesetzt, z. B. künstliche Aromen. Durch die verschiedenen Zusatzstoffe in den Fertiggerichten werden bei vielen Menschen mehr und mehr Allergien ausgelöst. Die Zutaten, die in den Fertiggerichten sind, werden auf den Verpackungen meistens mangelhaft angegeben. Weil sich die meisten Menschen nur noch von Fertiggerichten ernähren, verlernen sie sie die Kochkunst und verlieren die Lust am Kochen.
Wir vergleichen gekaufte und selbst gemachte Hamburger
Morgens um halb neun sind wir einen Supermarkt gegangen und haben Brötchen, Mett, geröstete Zwiebeln und Senf gekauft.
Um neun besorgten wir uns bei Mc Donalds einen Hamburger zu testen. Außerdem interviewten wir den Filialleiter, wir stellten folgende Fragen:
Frage: Wie lange arbeiten Sie schon hier?
Antwort: Seit 7 Monaten.
Frage: Nach wie vielen Monaten bringt Mc Donalds etwas Neues heraus?
Antwort: Alle 2 Monate.
Frage: Mögen Sie das Essen, was es hier gibt selbst auch?
Antwort: Ja!
Wir erhielten noch Unterlagen, woraus man entnehmen kann wie viele Kalorien welche Gerichte von Mc Donalds haben. Um halb zehn bereiteten wir in der Schulküche unseren eigenen Hamburger zu. Den gekauften Hamburger nahmen wir auseinander und schauten was alles drauf ist, wie fettig er ist und wie er aussieht. Ergebnis: Der Hamburger von Mc Donalds war viel fettiger, obwohl die gleichen Zutaten drauf waren. Nach 2 Stunden war der Hamburger von Mc Donalds total zusammengeschrumpft.