Gemüse und Obst aus unserer Region kann in Ruhe ausreifen. Nach der Ernte kommt es schnell in Geschäfte und auf Wochenmärkte und kann dort zum Verkauf angeboten werden. Daher ist es frischer und schmeckt besser.
Im April kannst du Feldsalat, Sauerkraut, Sauerampfer, Spargel, Spinat und Sprossen kaufen. Als Obstsorten gibt es Äpfel, Birnen, und Rhabarber aus unserer Region zu kaufen.
Frischwaren, die nicht aus unserer Region kommen müssen oft lange Transporte übersteht. Manche Lebensmittel reisen, bevor sie in Deutschland verkauft werden, fast um die ganze Welt. Für ein Mittagessen können leicht mehr als 10.000 transportierte Kilometer zusammen, wenn zum Beispiel Kartoffeln aus Ägypten, die Steaks aus Argentinien, Pilze aus China und ein Nachtisch von Äpfeln aus Neuseeland kommen. Deshalb muss vieles unreif geerntet werden. Darunter leiden natürlich Geschmack und Qualität.
Mehr und mehr Menschen wollen nicht nur wissen, unter welchen Bedingungen Obst und Gemüse angebaut werden und wie die Tiere leben, von denen Milch, Eier oder Fleisch stammen. Sie wollen sich auch selbst davon überzeugen. Dies funktioniert in der Region am Besten, weil der Bauer sozusagen um die Ecke wohnt. Viele Landwirte und Initiativen laden regelmäßig zu Tagen der offenen Hoftür, Bauernmärkten und anderen Veranstaltungen ein, die Einblicke in die Produktionsbedingungen geben und das Vertrauen in die Produktion stärken.
Man erkennt die Lebensmittel aus der Region nicht unbedingt auf Anhieb, weil es keine gesetzliche Verpflichtung zur Angabe des genauen Produktionsortes oder der Region gibt.
Viele Erzeuger achten aber im eigenen Interesse auf eine solche Kennzeichnungen.
Und natürlich kann man sich beim Bauern, Bäcker oder Metzger nach der Herkunft der Angebote erkundigen.
Nach Texten der Verbraucherzentralen
Was meint du dazu? Habt du schon mal nachgefragt, wo der Apfel, den du gerade isst geerntet wurde? Sag uns deine Meinung.